Die Behandlung des Bösen 

 

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Moira Becker ist Leiterin einer Forensischen Strafanstalt in Berlin und hat tagtäglich ein Haufen böser, psychopathischer Männer um sich. Auch ihr Familienleben läuft gut, ein gutaussehender, sensibler Mann und der gemeinsame Sohn Josh. Und was das Familienglück vollendet, ist das Mädchen, welches gerade in ihr heranwächst. Alles scheint perfekt, bis Moira eine neue Behandlungsmethode an ihren psychisch kranken Straftätern beginnt und startet das Experiment mit Martin Simon. Doch schnell gerät einiges außer Kontrolle, nicht nur in der Klinik läuft einiges schief, sondern auch privat wechselt die Familienidylle zum Albtraum. 

 

Das war mein erstes Buch der Autorin. Das Cover allein machte mich neugierig, da es so düster, geheimnisvoll und kalt rüberkommt. Wie in einer klassischen Anstalt, kam mir der erste Gedanke. Anfangs hatte ich, zugegeben, meine Schwierigkeiten in die Geschichte einzufinden. Ich fand keinen Rhythmus und somit auch keinen Lesefluss, was mich sehr störte. Doch nach und nach ging es bergauf und auch ich konnte mich somit in die Geschichte und vor allem in die Charaktere hineinversetzen, was die Spannung steigen ließ. Der Thriller handelt von Intrigen, Gehirnwäsche, Manipulation und vor allem Überraschungen. Doch auch Morde und eine gewisse Brutalität und Perversion wird dem Leser geboten, was die ein oder andere Szene dramatischer erscheinen lässt. Was mich besonders überrascht hat, war das unvorhersehbare Verlauf und das dramatische Ende. Dazu sage ich nicht mehr, denn das muss jeder selber in Erfahrung bringen.  

Ein Thriller, mit dem ich letztendlich doch ganz warm geworden bin und durchaus empfehlen kann. 

 

Titel: Die Behandlung des Bösen 

Autor: Astrid Korten 

Genre: Thriller 

Seitenanzahl: 270 Seiten 

Preis: 9,90€ 

ISBN: 978-1-5219-4372-4 

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