All die bösen Dinge

All die boesen Dinge von Mary-Jane Riley

 

Die Journalistin Alex bekommt die Chance Jackie Wood zu interviewen. Die Frau, welche ausgerechnet an der Entführung und Ermordung an den Zwillingen ihrer Schwester beteiligt gewesen sein soll, welche damals aus Alex Garten spurlos verschwanden. Harrys Leiche wurde gefunden, doch Millie ist weiterhin unauffindbar und so sieht Alex die Chance über Jackie den Fundort ihrer Nichte herauszubekommen. Alex beginnt eigene Nachforschungen anzustellen und gerät immer tiefer in ein gut gespanntes Netz aus Lügen und stößt auf eine Wahrheit, mit der sie nicht gerechnet hätte.

 

Nach einigen Wochen hab ich mich endlich aufgerafft und das Buch gelesen. Der ausschlaggebende Punkt dieses Buch zu lesen, war meine Vorliebe für Psychothriller, denn das Cover alleine schien mir irgendwie Nichtssagend. Ich schaffe mir gern anhand eines Covers einen Eindruck des Inhaltes der Geschichte. Aber im Endeffekt geht es um das geschriebene und das ist der Autorin auch wirklich gelungen. Die Protagonisten sind gut und detailliert dargestellt, jeder mit seinen eigenen Charakteren und Problemen und somit konnte ich mich auch gefühlsmäßig auf die Geschichte einlassen. Nach einigen Kapiteln bin ich an einen Punkt angelangt, an dem mir das Ende vorhersehbar erschien und ich ein wenig das Interesse verlor. Meine Vermutungen verliefen jedoch im Sand und ich war wieder wie in den Bann gezogen und hatte ein Erlebnis, was wir alle so lieben: ein unerwartetes Ende mit Wow-effekt. Ein „Das hätte ich nicht gedacht.“

 

Titel: All die bösen Dinge

Autor: Mary Jane Riley

Verlag: Goldmann

Genre: Psychothriller

Seitenanzahl: 381 Seiten

Preis: 10,30€

ISBN: 978-3-442-48337-2

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