Totenkind

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Anna und ihr Mann James sind stolze Eltern des kleinen Daniels. Eine liebevolle und glückliche Familie, die ihren täglichen Alltag führen. Bis der Albtraum beginnt. Daniel verschwindet eines Tages spurlos vorm eigenen Haus. Die einzigen Spuren die er hinterlässt, sind seine winzige Fußabdrücke im frischen Beton.

Der Klappentext machte mich ziemlich neugierig und ich freute mich auf einen weiteren spannenden Psychothriller, die ich besonders gern lese. Doch leider muss ich gestehen, dass meine Erwartungen nicht annähernd erfüllt wurden. Dem Klappentext entnehmend, dachte ich es ginge hauptsächlich um den verschwundenen kleinen Jungen, dieser wurde jedoch nur beiläufig im Laufe der Geschichte erwähnt. Ich freute mich auf eine Mutter, die jedem Beweis nachstellt, sich auf eigenen Gefahren auf die Suche begebt und undenkbare Dinge entblößt, all das was man bei einem Psychothriller eben erwartet und zu schätzen weiß. Das Buch schien jedoch einen weiteren Vermisstenfall ins Lampenlicht zu rücken, der sich mir bis zum Schluss nicht aufklärte. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich daran dachte, dass Buch nicht weiterzulesen. Doch ich hoffe immer bis zum Schluss auf eine spannende, überragende Wendung. Dieses Gefühl hatte ich jedoch nur 1 mal im Laufe der knapp 450 Seiten, was ich echt Schade fand.

Ein Psychothriller der mich leider nicht für sich gewinnen konnte.

Titel: Totenkind

Autor: Belinda Bauer

Genre: Psychothriller

Verlag: Goldmann

Seitenanzahl: 446 Seiten

Preis: 10,30€

ISBN: 978-3-442-48479-9

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