Jagdgründe

 

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Patrick und Milla leben glücklich zusammen und sind beide Polizisten von Beruf. Schon von Anfang an galt die Regel, dass die Arbeit am Fußabtreter abzustreifen und die Wohnung als einen Ruhepol anzusehen ist. Ein Mord erfüllt die verdreckte Stadt und führt die Ermittler Patrick und Arkady zusammen. Arkady ist zwar ein begnadeter Ermittler, dennoch mit menschlicher Nähe nicht allzu kompatibel. Eine Mordserie erschüttert die Stadt. Brutus nennen ihn die Medien. Ein Serienkiller, der es gezielt auf blonde Frauen abgesehen hat. Er schlitzt ihnen brutal die Kehle auf und entfernt ihre Augen.

Jetzt, da ich das Buch beendet habe, finde ich, dass das Cover sehr passend gewählt ist. Eine junge, vor allem blonde Frau, vor der U-Bahn, alles Teile der Geschichte. Zu Beginn des Buches hatte ich meine Probleme. Die Sätze sind sehr kurz gehalten und es wirkte für mich eher abgehackt als fließend. Erst nach einigen Kapiteln fand ich mich gut ein und konnte den weiteren Werdegang der Geschichte genießen ohne mich zu sehr darauf konzentrieren zu müssen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben alle ihre Macken und Probleme. Milla fand ich von Anfang an sympathisch, wobei ich mit Helen nicht warm werden konnte. Der Autor schafft es, den Leser auf eine falsche Fährte zu führen und zu irritieren. Auch die verschiedenen Perspektiven füllten den Inhalt der Geschichte gut aus und unterhielten mich gut. Zu Ende hin war ich ein wenig enttäuscht, ich wollte einfach wissen wie es weitergeht. Dennoch ist es manchmal gut, sich seinen eigenen Gedanken hingeben zu können. Diese Chance gibt uns der Autor.

Titel: Jagdgründe

Autor: Michael Mikolajczak

Genre: Kriminalroman

Verlag: Luzifer

Seitenanzahl: 354 Seiten

Preis: 13,95€ (D)

ISBN: 978-3-95835-253-7

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