Der Psychopath

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Chris ist ein erfolgreicher Arzt und hat eine wunderbare Frau. Deren Sohn, Sam, macht das Familienglück perfekt. Doch schon als kleiner Junge, verhält sich Sam anders als Kinder in seinem Alter und ist stets als Einzelgänger unterwegs. Als er seine geliebte Katze operieren wollte, wie es sein Großvater tat, war seinem Vater klar, dass er etwas unternehmen muss. Therapien, Medikamente alles vergebens. Chris sieht sich gezwungen einen endgültigen Abschluss in Erwägung zu ziehen und ist bereit, alles dafür zu tun.

 

Durch das relativ einfach gehaltene Buchcover, hatte ich keine zu großen Erwartungen an die Geschichte. Schnell musste ich mir eingestehen, dass meine voreilige Vorstellung falsch war. Sehr angenehmer Lesefluss und die Kapitel der Länge nach gut angepasst. Vor allem die geringe Anzahl der Personen in der Geschichte, fand ich perfekt gewählt. Auch die Perspektive wechselt nicht von Kapitel zu Kapitel, sondern oft wird der Leser in die Vergangenheit von Chris zurückgeführt, wodurch sein gewünschtes Handel sehr gut erklärt wird. Mehr und mehr scheint sich der Nebel der Familie und deren Probleme zu lichten, und das meiner Meinung nach sehr verständlich. Es wurde nichts unnötig ins Detail gezogen und auch die polizeiliche Perspektive hält sich in Grenzen. Das Hauptmerkmal lag wirklich bei Chris und seinem Sohn, keine nebensächlichen Personen, Kapitel oder Konversationen, einfach perfekt. Die Spannung hielt sich bei mir bis zum Ende.

Ein spannender Thriller, den ich jedem ans Herz legen möchte.

 

Titel: Der Psychopath

Autor: Bram Dehouck

Genre: Thriller

Seitenanzahl: 224 Seiten

Preis: 9,30€

ISBN: 978-3-442-71330-1

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