Das Ufer

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Leigh West ist stolze Mutter einer fabelhaften, hübschen Tochter. Von Deanas Vater ist jedoch nur selten die Rede, da Leigh nur ungern über die schrecklichen Ereignisse spricht, die sich im verlassenen Haus am Ufer ereigneten. Eine romantische Liebesnacht, in welcher ihre Tochter gezeugt wurde, endete mit dem tödlichen Unglück. 18 Jahre später scheint ihre Vergangenheit Leigh einzuholen und ein schrecklicher Serienkiller macht die Gegend unsicher. Er ist hinter den Wests her und jeglicher Schutz scheint unnütz zu sein. Zurück am Ort, wo alles geschah, lüftet sich das  Familiengeheimnis.

 

Neues Buch vom Laymon, klar musste ich es so schnell wie möglich lesen, als treuer Fan. Wegen des Covers dachte ich zunächst, die Geschichte spielt hauptsächlich an einem See oder etwas ähnlichem, jedoch war dies nur zu anfangs und zu Ende das Hauptthema. Wie so oft wird auch hier im ersten Kapitel der erste Mord geschildert, sozusagen als kleiner Einstieg in die weiteren Taten. Um jedoch die Geschichte verstehen zu können, reist man zurück in die Vergangenheit, um alle Unklarheiten zu beseitigen, was eine angenehme Abwechslung gibt. Hauptsächlich geht es um Leigh und ihre Beziehung zu Mace, dem Polizisten vor Ort und um Deana und ihre Freunde. Wiedermal ein Roman mit Liebe, Hoffnung, Gefühlen und Sex. Die Spannung kam und ging im Laufe des Buches und stieg erst im letzten Anlauf wieder etwas an. Wer auf ständigen Mord und Totschlag hofft, wird leider enttäuscht. Die wenigen Mordtaten werden nicht so detailliert geschildert wie der Rest der Geschichte. Hauptsächlich handelt es um ein Familiendrama bzw. Familiengeschichte, die an diesem Ufer anfing und hier beendet wird.

Nicht sein schlechtestes Buch, aber auch nicht sein bestes (meiner Meinung nach).

 

Titel: Das Ufer

Autor: Richard Laymon

Genre: Roman

Verlag: Heyne Hardcore

Seitenanzahl: 591 Seiten

Preis: 10,30€

ISBN: 978-3-453-67647-3

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