Das Alphabet der Schöpfung

 

978-3-7408-0416-9_418

Alexander Lindahl, Journalist aus Leib und Seele bekommt ein lukratives Angebot seines ehemaligen Freundes. Er bekommt die Aufgabe, für ein mehr als gutes Budget ein Buch, über das Gentechnik-Unternehmen Phoenix ein Buch zu schreiben. Das Unternehmen denkt weit voraus und ist gut aufgestellt. Alexander wird schon kurz nach seinem Einzug von einem weiteren Journalisten gewarnt und bekommt immer mehr das Gefühl beobachtet zu werden. Schnell schleicht sich das Gefühl mit ein, dass hier ein großes Geheimnis gehütet wird. Als Journalist ist er gewillt die Wahrheit herauszufinden und ahnt nicht, in welche Gefahren er sich begibt.

Die Thematik mit Gentechnologie finde ich durchaus interessant und hat mich auch im Laufe der Geschichte gut unterhalten, auch wenn ich ab und an bei einigen Fachausdrücken aus der Spur kam. Trotz der Tatsache, dass ich mit diesem Thema nichts am Hut habe, kam ich gut mit und stieß nur selten an totale Unwissenheit und Ratlosigkeit. Das Buch baut recht schnell an Spannung auf, die sich auch im weiteren Verlauf stets hält. Die Charaktere sind gut und detailliert ausgearbeitet, wodurch die Geschichte realer und greifbarer wirkt. Man fühlt sich mitgerissen und fiebert quasi mit Alexander mit. Ein Thriller, der einem zum Nachdenken anregt und mich noch einige Tage oder gar Wochen beschäftigen wird. Die Technologie kann so vieles bewirken, doch nicht alles was sie schafft, muss von Vorteil sein. Eine Thematik die mich gedanklich hin und her reißt.

Titel: Das Alphabet der Schöpfung
Autor: I. L. Callis
Genre: Thriller
Verlag: emons
Seitenanzahl: 464 Seiten
Preis: 22€
ISBN: 978-3-7408-0416-9

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