Amputationsgeil

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Manfred ist leidenschaftlicher Gärtner und hegt eine besondere Zuneigung zu seinen Pflanzen. Er hegt und pflegt sie nicht nur, sondern stillt auch seine sexuelle Begierde mit ihnen. Aber auch Frauen dürfen sich mit ihm vergnügen, doch er hat einen ganz speziellen Fetischismus. Stumpfi seine Lieblingshure weiß das nur zu gut. Manfreds Wunsch, Menschen in Pflanzen zu verwandeln, ist ziemlich schmerzhaft und immer mehr Frauen fallen ihm zum Opfer.

 

Schon auf der ersten Seite verzog sich mein Gesicht vor Ekel, dennoch musste ich kurz darauf lachen. Die Idee ist so erschreckend, aber zeitweise auch so lustig beschrieben, das fand ich echt gelungen. Vor allem der Name „Stumpfi“ schlimme Geschichte, kann keiner verneinen,  aber wer muss da nicht schmunzeln? Auch das typische Klischee, dass der Gärtner der Mörder ist, hat mir zugesagt. Mit der Detailbeschreibung bezüglich der Amputationen und der verwendeten Gerätschaften,  entfachte der Autor reines Kopfkissen bei mir. Trotz gleichbleibender Verstümmelungsfolge blieb es dennoch nicht das selbe. Manfred wird immer raffinierter und zum Ende hin auch experimenteller.

Bis zum Schluss ekelhaft und dennoch amüsant.

 

Titel: Amputationsgeil

Autor: Thomas Reich

Seitenanzahl: 147 Seiten

Preis: 8,49€ Taschenbuch / 3,99€ Kindle

ISBN: 978-1-5335-5175-7

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